





ŻAL – HOMMAGE AN FRÉDÉRIC CHOPIN ist ein Tanzkonzert zum Leben und Werk des Künstlers.
Das Stück verbindet zeitgenössisches Tanztheater und Klavierkonzert, in das auch projizierte
Bildfolgen und Texte als eigene Kunst- und Kommunikationsform eingebracht werden.
ŻAL wurde in Zusammenarbeit mit dem Londoner Tanztheaterautor Daniel Kayser kreiert und in
einem ersten Entwurf 2005 am Festival 'Blickfelder' in Zürich gezeigt. Die Produktion porträtiert den
Komponisten und Pianisten Frédéric Chopin (1810 - 1849), dessen geniales Schaffen in der Musik
bis heute nachwirkt, weil es einer zutiefst menschlichen, archetypischen Dynamik entspringt: Höchste
Auflehnung und tiefste Ergebenheit gegenüber dem eigenen Schicksal. Dieses Lebensgefühl
erkannte Chopin im polnischen Wort 'żal' und brannte es in sein Herz und seine Musik.
Das Stück beginnt mit der Reise Frédéric Chopins nach Paris, wo er im September 1831 eintrifft und
schon bald als attraktiver Geheimtipp gehandelt wird. Chopin ist ein hustender Pianist, der aussieht
wie ein junges Fräulein und Milch trinkt, ein sentimentaler Pole, dem der ganze Pariser Glamour nicht
über eine schlichte Polonaise geht. Trotz irrsinnigem Heimweh, kann er um nichts in der Welt nach
Polen zurück, und so schüttet er all seinen Schmerz in herrlicher Wucht übers Klavier und... stirbt.
Diese Produktion ist unterstützt von
Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Bildungsdirektion des Kantons Zürich,
Gebrüder Bachmann
Pianos,
Kulturecho,
Migros Kulturprozent,
Pierino Ambrosoli Stiftung,
Verit Immobilien,
Fritz Wehrli, Bewegungsräume Brugg